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Höherer Strom – gesteigerte Sicherheit – verfeinerte Technik
LV – die neue Ladesteckvorrichtungs-Generation
München. Mehr oder besser als die Norm EN 1175 fordert – mit diesem Erfolgsrezept erfüllt die Schaltbau GmbH immer öfter geäußerte Wünsche. Sie kommen von Herstellern und Anwendern aus den Bereichen elektrischer Flurförderzeuge und Batterieladetechnik. Die neuen Ladesteckvorrichtungs-Baureihen LV 80, LV 160 und LV 320 sind wahre „Alleskönner“ für das schonende Laden von Batterien mit und ohne Elektrolytumwälzung. Formell zwar bezeichnet nach ihren Nennstromgrößen, überschreiten sie diese jedoch weit – beispielsweise hinauf bis 250 A beim Typ LV 160. Modulare Ausbaustufen und Steckkompatibilität zu allen gängigen Systemen – auch bei Luftführung – sind weitere Merkmale der Neuentwicklungen.
Die neuen Typen LV sind konsequente Weiterentwicklungen der Typenreihen LB und LB-L, die sie kurz- bis mittelfristig ersetzen. Diese – und herkömmliche andere – übertreffen sie in allen wichtigen technischen Features: Zu oberst steht die erhöhte Strombelastbarkeit der Hauptkontakte. Realisiert wird das durch eine in dieser Branche völlig neuartige Konstruktion der Buchsenkontakte. Neben der dadurch möglichen 60 % – 75 % höheren Strombelastbarkeit, durch größere Kontaktauflageflächen, bedeutet dies geringere Kontakterwärmung, einen dauerhaft niedrigen Übergangswiderstand, gleich bleibend hohe Kontaktkräfte und weniger Verschleiß beim Stecken und Ziehen. Auch eine Beschädigung der Kontaktlamellen durch Transport oder bei der Konfektionierung ist ausgeschlossen.
Die Konstruktion der Stecker und Dosen garantiert Formfestigkeit und Funktionssicherheit sowohl bei Temperaturschocks, als auch bei Stoß- und Schwingeinwirkungen. Zusätzlich ist eine einfach zu lösende Verriegelung integriert, die auch im rauen Fahrbetrieb diese Eigenschaften sicher stellt.
Neu ist ebenfalls der verwendete Gehäusewerkstoff, ein hoch säurebeständiger Thermoplast. Sein Einsatzbereich umfasst - 40° bis + 110° C (kurzzeitig 170° C) und übertrifft damit die bisher gängigen - 25° bis + 90° C. Das Brennverhalten ist selbstverlöschend, entsprechend UL 94-V0. Alle Gehäuseteile, inklusive Griff und Zugentlastung, sind beständig gegen hochprozentige Schwefelsäure – über die per Norm EN 1175-1 geforderten 1,1 g/cm3 hinaus – bis zu getesteten 1,38 g/cm3. Als Farbe des Handgriffes kann schwarz oder, zur Realisierung von Notabschaltfunktionen, rot gewählt werden.
Der modulare Aufbau ermöglicht, neben den Hauptkontakten unterschiedlichen Querschnitts, auch die Integration von zwei Hilfskontakten, plus Luftführung oder auch zwei zusätzlichen Pilotkontakten. Kodierstifte für das Fahrzeug (gelb), Nassbatterie (grau) oder Trockenbatterie (grün) schließen Verwechslungen oder falsche Ladespannung aus.
Zulassungen und Approbationen: DIN 43589-1 (Abmessungen), EN 1175-1 (Prüfung, wird in vielen Punkten überboten), UL (Einsatz und Betrieb). Schaltbau ist Patenthalter für die Luftführung im Steckergehäuse.
Muster- und Serienlieferung sind ab sofort möglich.
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