Schaltbau Holding AG

RoHS-Konformität von Schaltbau-Produkten

1. Allgemeine Information

Seit Juli 2006 gilt die EU-Richtlinie 2002/95/EC (RoHS) vom 27. Januar 2003. Sie schränkt die Verwendung von Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom sowie der Flammhemmer PBB (polybromierte Biphenyle) und PBDE (polybromierte Diphenyläther) in Elektro- und Elektronikgeräten der Konsumgüterindustrie ein. Auch wenn Schaltbau-Produkte zumeist in Geräten eingebaut sind, die nicht direkt von der Richtlinie betroffen sind – wie beispielsweise Geräte für Bahnanwendungen – arbeiten wir daran, baldmöglichst nahezu alle Produkte RoHS-konform herzustellen. Unsere Produkte sind schon jetzt frei von Quecksilber und polybromierten Flammhemmern (PBB und PBDE).

2. RoHS-konforme Schaltbau-Produkte

Die Umstellung auf RoHS-konforme Produkte wurde im Frühjahr 2006 ein-geleitet. Die Umstellung bei Cadmium ist abgeschlossen. Bei Loten und Chrom-VI-Oberflächen ist die Produktion umgestellt, allerdings werden derzeit noch Lagebestände abgebaut. Wir informieren Sie fortlaufend über die Entwicklung auf unseren Internetseiten.

3. Ausnahmen

Für Quecksilber, Blei, Cadmium und Chrom VI sind einige Anwendungen von den Beschränkungen der Richtlinie ausgenommen, wie z.B. Blei als Legierungselement in Stahl bis zu 0,35 Gewichtsprozent. Diese Werkstoffe werden vorerst nicht ausgetauscht. Mit der Entscheidung der EU-Kommission vom 21. Oktober 2005 (2005/747/EG) wurde Cadmium in elektrischen Kontakten vom Verbot nach 2002/95/EC (RoHS) auf unbestimmte Zeit ausgenommen.

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Schaltbau fertigt RoHS-konform, obwohl nur ein Teil des Produktspektrums unter die Richtlinie fällt.