CVB – ohne Druckluft ans Netz
Der Hauptschalter eines elektrisch angetriebenen Triebfahrzeugs verbindet den Transformator über den Pantografen mit dem Fahrdraht. Fällt der Schalter aus, steht der Zug. Für seinen neuen AC-Vakuumschalter hat Schaltbau daher eine Technologie gewählt, mit der höchste Verfügbarkeit erreicht werden kann: Der CVB wird nicht pneumatisch sondern elektrisch betätigt; seine Einschaltenergie zieht er aus einem ständig geladenen Federspeicher.
Alle Hauptschalter, die neu auf den Markt gelangen, verfügen zwar über Vakuumröhren, aber betätigt werden die Schalter meist über pneumatische Schaltelemente.
Pneumatische Systeme verlangen gegenüber rein elektrischen einen höheren Integrationsaufwand, hinzu kommt die Gefahr des Einfrierens bei niedrigen Temperaturen. Daher stand für das Entwicklungsteam von Schaltbau fest, dass der neu zu entwickelnde AC-Vakuumschalter elektrisch betätigt wird.
Durch den Verzicht auf Pneumatik entfallen bei der Beschaffung die bei pneumatischen Schaltern auftretenden Kosten für Konstruktion, Material (Filter, Sperrventile, Rohre, Dichtungen usw.).
Doch auch elektrisch betätigte Hauptschalter können versagen, wenn sie die Einschaltenergie komplett aus den Fahrzeugbatterien ziehen müssen. Schaltbau setzt daher auf einen Federspeicher, der das Triebfahrzeug auch dann sicher ans Netz bringt, wenn dieses lange nicht bewegt wurde und die Fahrzeugbatterien beinahe leer sind.
Mit dem CVB bietet Schaltbau den Herstellern und Betreibern von elektrischen Zügen eine Komponente, die ideale technische Voraussetzungen für einen Betrieb über die gesamte Lebensdauer besitzt und den sonst üblichen Wartungsaufwand deutlich reduziert.